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Besuch bei der Champignonzucht am 11. April 2014 in Walchwil LU

Überall hets Pilzli dra.....

Der Walliserverein Luzern besuchte die Champignonzucht im luzernischen Wauwil.

Eierschwämme, Steinpilze, Morcheln. Da läuft jedem das Wasser im Mund zusammen, wenn er die Köstlichkeiten im Laden sieht. Doch woher kommen die Champignons? Wir wollten es genau wissen und besuchten am 11. April 2014 mit 22 Personen die Champignonzucht in Wauwil.

Seit 1951 gibt es die Firma. Heute werden jede Woche 50 Tonnen Champignons produziert und in der ganzen Schweiz verkauft.

Wir wurden vom Mitarbeiter Urs Burri herzlich empfangen, über die Geschichte der Firma aufgeklärt und dann ging es in die Hallen. Und einige summten dabei Peach Webers Ohrwurm „Öberall heds Pilzli dra“ vor sich hin.

Und so entstehen die Pilze: (Champignonsubstrat und eine spezielle Deckerde) wird maschinell eingefüllt. Das Substrat besteht aus Pferde- und Hühnerdung und wird auf spezialisierten Betrieben hergestellt. Diese Mischung wird kompostiert und pasteurisiert und anschliessend mit dem Mycel geimpft. Die sogenannte Anwachsphase beginnt und dauert bis zum Pflückbeginn knapp drei Wochen.

Bei täglichen Wassergaben und feuchtwarmem Klima wächst das Mycelium an die Oberfläche.

An der Oberfläche angelangt wird das Mycelwachstum mit dem Absenken von Lufttemperatur und Feuchtigkeit gestoppt. Die Champignons beginnen zu wachsen.

Nach zirka drei Wochen werden die Pilze von 70 speziell ausgebildeten Pflückerinnen gepflückt.

In weiteren Hallen sahen wir, wie die Pilze wuchsen, wie sie gepflückt, kontrolliert, verpackt und für den Abtransport bereit gestellt werden.

Von Urs Burri vernahmen wir, dass insgesamt 141 Personen im Betrieb arbeiten und dass man im Jahr 2400 Tonnen Pilze verarbeitet.

Auf dem Heimweg, wie könnte es anders sein, diskutierte man über Rezepte und wie man künftig die Pilze mit anderen Augen sehen und zubereiten wird. Und einige summten erneut: „Öberall heds Pilzli dra, Pilzli dra, Pilzli dra“.

Text und Bilder: Josef Ritler      Bilder hier...

Mit Visper am 1. August 2014 am Dorffest in Altdorf UR

Mit Visper am Dorffest in Altdorf UR

 Da kamen wunderbare Heimatgefühle auf, am 1. August am Dorffest in Altdorf. Zusammen mit einer grossen Delegation aus Visp und mit den Tambouren- und Pfeifer marschierten wir durch die engen Gassen, vorbei an Marktständen und einem begeisterten Publikum auf den grossen Platz vor dem Telldenkmal.

Die Gemeindepräsidentin Christine Widmer Baumann begrüsste die Festgemeinde und wünschte allen ein gelungenes Fest.

Niklaus Furger, Gemeindepräsident und Grossrat aus Visp überbrachte die Grussbotschaft aus dem Wallis und wies auf Gemeinsamkeiten der beiden Kantone hin. „Wir Visperinnen und Visper sind stolz darauf, dass wir uns am diesjährigen Nationalfeiertag in Altdorf als Ehrengast präsentieren dürfen“, führte er aus.

Um 17.30 Uhr begrüsste Niklaus Furger  die Delegation des Walliservereins Luzern bei einem Apéro. Josef Ritler bedankte sich für die Einladung, und wies darauf hin, dass die in der Innerschweiz lebenden Walliserinnen und Walliser stolz auf ihre Herkunft sind.

Es wurde zu einem richtigen Walliser-Fäscht in den Gassen und auf dem Winkelplatz. Da wurden an unzähligen Ständen Walliser Spezialitäten feil geboten. Von Raclette über Wein bis zu den Würsten.

Musikalisch wurden wir bis in die Morgenstunden von den Musikgruppen „WasCHächt“, der „Hüsmüsig“, der Ländlekapelle „Echo vom Gärtschoru“ und dem DJ „Walti“ bei Laune gehalten.

Wichtig waren die persönlichen Begegnungen und Gespräche mit alten Freunden.

Text und Fotos: Josef Ritler     Bilder hier..

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Besichtigung beim Mirage-Verein am 20. September in Buochs NW

Ein Stück Schweizer Luftfahrtsgeschichte zum Anfassen...

 

Einmal im Cockpit einer Mirage sitzen, die Hände am Steuerknüppel und von einem Flug über die Schweiz träumen. Dieser Traum wurde am 20. September für einige des Walliservereins Luzern Wirklichkeit.

Wir haben den Mirage-Verein in Buochs besucht, erhielten Einblick in die Geschichte der legendären  Mirage IIIRS der Schweizer Luftwaffe und durften im Cockpit Platz nehmen.

Da stand sie nun, die legendäre Mirage, im Standlaufgebäude neben der Piste in Buochs NW, 15.60 Meter Lang, 4.30 Meter hoch und mit einer Spannweite von 8.22 Meter. Davor und seitlich Einzelteile, Kanonen und Luftbodenlenkwaffen.

Ferdinand Meyer und Ulrich Wenger erklärten uns im Detail wie die Mirage zusammengesetzt ist, was sie alles geleistet hat und warum der Mirage-Verein sich zum Ziel gesetzt hat, eine der noch zwei existierenden Maschinen zu hegen und zu pflegen.

Der MIRAGE-Verein Buochs hat sich zum Ziel gesetzt, die 40 Jahre dauernde Aera des erfolgreichen Kampfflugzeuges MIRAGE III in der Schweiz in bescheidener materieller, vor allem aber in ideeller Form weiterzuführen.

Gerade der Flugplatz Buochs im Speziellen und die Zentralschweiz im Allgemeinen wurden durch den Lizenzbau, den Einsatz und den Unterhalt des anspruchsvollen Flugzeuges MIRAGE III geprägt. Unzählige Wehrpflichtige, Mechaniker und Piloten haben ein gutes Stück der Wehrpflicht und / oder des Berufslebens mit diesem System verbracht. Grund genug, etwas davon der Nachwelt zu erhalten.

Text und Bilder: Josef Ritler   Bilder hier...

Besuch bei Wilhelm Tell am 18. Oktober 2014 in Gersau

Das war Tells Geschoss

Unsere letzte Reise in diesem Jahr führte uns zur einer geschichtsträchtigen Exkursion nach Gersau, zur Tellwerkstatt, die von Sepp Steiner als Wilhelm Tell geführt wird und ins Heimatmuseum.

Wilhelm Tell ist schon von weitem zusehen. Sein gelber Umhang leuchtet im Kontrast zum Türkis des Vierwaldstättersee und dem Grün der Berge im herbstlichen Seitenlicht.  In der linken Hand trägt er die hölzerne Armbrust. Nur der Apfel fehlt. Wir sind beruhigt. Von Gessler ist weit und breit nichts zusehen. Diese Figur ist Geschichte. Wir folgen dem Mann  mit der grossen Statur, dem langen Haar und dem Rauschebart in sein Reich, die Tellwerkstatt, wo er uns mit einem kräftigen Händedruck begrüsst.

Und wir fühlen uns sofort wohl in der hell getäferten Werkstatt. Hunderte Werkzeuge an den Wänden, wundersame Gerätschaften. „Alles  wie im 14. Jahrhundert“, erklärt Wilhelm Tell und führt uns ins Drechseln ein, dass die Späne fliegen. Dabei benutzt er eine wuchtige Hobelbank und einen primitiven, aber höchst wirksamen Fussantrieb.

„Kenntnisse aus 14  Handwerksberufen sind nötig, um eine Armbrust herzustellen“, erläutert der Meister und gibt uns die Gelegenheit ein Seil nach altem Brauch herzustellen.

Am Schluss darf jeder mit einer Armbrust auf eine Scheibe schiessen.  Das Erlebnis ist der Höhepunkt, die dürftige Trefferquote eher Nebensache.

Nach dem Mittagessen führt uns Adrian Nigg durch das Heimatmuseum. Und wir erfahren, dass in Gersau teils Weltgeschichte geschrieben wurde. Der Besuch in der Pfarrkirche rundet das Programm ab.

Text und Fotos: Josef Ritler     Bilder hier...