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Besichtigung Höhlenkäserei Kaltbach LU

 

Das war eine spannende Reise des Walliservereins Luzern am 5. September 2015 in die Höhlen von Kaltbach LU. Nach der Zugreise und einer viertelstündigen Wanderung hatten wir das Ziel erreicht. Wir standen vor einem imposanten Gebäude
und ahnten nicht, dass dies der Eingang der grössten Höhlenkäserei der Schweiz ist.

Nach der Begrüssung mussten wir uns mit einer weissen Schutzhülle einkleiden. Auf den Kopf kam ein roter Plastiksack und auch die Schuhe mussten hygienisch verpackt werden. Dann traten wir in die Höhle ein. Rechts und links des langen Ganges standen auf Regalen tausende Käselaibe.

Wir erfuhren, dass der Santenberg aus Sandstein der oberen Meeresmolasse, der vor rund 20 Millionen Jahren durch Flüsse ins Mittelland geschüttet wurde, besteht. Dieser Sandstein und das einzigartige Klima des weitverzweigten Höhlengewölbes eignen sich hervorragend für die Lagerung von hochwertigen Käselaiben.

Seit 1953 benutzt man in Kaltbach die Höhle für die Käsereifung. Dank des speziellen Klimas entsteht ein ganz besonderer Käsegenuss. 

Die Höhle war ursprünglich lediglich 50 Meter lang. Nach der etappenweisen Erweiterung über die Jahrzehnte umfasst das Höhlenlabyrinth nun über zwei Kilometer Gesamtlänge. Heute können bis zu 156‘000 Käselaibe in der Höhle gelagert werden.

Wir erfuhren wie die Käse von Robotern gepflegt, gewendet, geputzt und nach dem Reifeprozess verladen und in die ganze Welt transportiert werden.

Mitten in der Höhle durften wir unter anderen verschiedene Käse wie Emmentaler und Gruyere kosten.

Im Besucherzentrum  wurden wir mit verschiedenen Käsesorten und Tranksame verpflegt und konnten uns im Laden auch mit Käse eindecken.

Text und Fotos: Josef Ritler und Emmi Kaltbach.

Weitere Infos:  Hier...

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Besuch bei der Glockengiesserei in Bärau (BE)

Der Walliserverein Luzern besuchte die Glockengiesserei Berger in Bärau (BE)

Das war eine heisse Sache. Der Besuch des Walliservereins Luzern 
in der Glockengiesserei Berger in Bärau am 11. April 2015.

Wir sollten innert kurzer Zeit selber eine Glocke herstellen, um sie 
dann am Schluss nach Hause zu nehmen.

Die kompetente Einführung von Firmeninhaber René Kern über die Geschichte der Glocken und des Materials brachte uns so richtig ins 
glühen.

Wir durften ihm zusehen, wie er Sand in eine Form presste und fachmännisch behandelte. Als dann jedes von uns einen  Buchstaben, 
eine Fahnenform oder andere Verzierungen in die geformte Glocke 
drücken durfte, war  es um uns geschehen. Niemand hatte geahnt, 
dass man eine Glocke so herstellt.

Ganz warm, nähmlich 1200 Grad heiss wurde es, als René Kern die funkelnde Glut in die Form goss. Schnell kühlte der Guss ab, während 
er uns über die Materialien aufklärte.

Mit wenigen Hammerschlägen klopfte er die Glocke aus der Form: 
Unsere Glocke „Walliserverein Luzern“ war geboren. Sie wurde dann noch geschleift und geputzt.

Im „Bären“ erholten wir uns kulinarisch und am Schluss besuchten wir noch Kambly, um den Tag süss enden zu lassen.

Mehr an der Generalversammlung am 23. Januar 2016 im „Ochsen“ 
in Luzern/Littau

Text und Fotos: Josef Ritler     Bilder hier...